Wo sind die giftigen Vermögenswerte denn nun hin?
Wo sind die giftigen Vermögenswerte denn nun hin?
Alle sprechen immer nur von Toxic Assets (giftige Vermögenswerte), die in den Bilanzen der Banken schlummern, aber wo sind die denn oder was ist mit diesen passiert?
Ein schönes, einfaches und verständliches Video habe ich über den Blog des Kuchenessers gefunden.
Nicht wirklich etwas neues, allerdings finde ich einfache Erklärungen doch noch immer die Besten, daher doch sehenswert!
Lässt einen auf jeden Fall noch einmal die Aktionen der grossen Banken in den letzten Monaten neu bewerten.
Die Frage am Ende des Videos lautet:
Wie bringe ich das Ungleichgewicht durch die Toxic Assets wieder ins Gleichgewicht?
- Durch sehr viel GELD !!!!!
Dieses Geld kommt von unterschiedlichen Quellen.
Da wäre zum einen die Zentralbank, die den Banken günstige Gelder zur Verfügung stellt.
Eine weitere Quelle sind Käufer von “guten” Wertpapieren, die die Bank noch in ihre Bilanz stehen hat. Es wird zumindest vom Käufer vermutet, dass diese Papiere in Ordnung sind.
Wir Erhöhung als Bank unser Eigenkapital in dem wir neue Aktien ausgeben. Ihr erinnert euch sicherlich, dass wir das in den letzten Wochen “massiv” verfolgen konnten. Ich glaube es gibt so gut wie keine Großbank, die nicht auf irgend eine Art und Weise ihr Eigenkaptial erhöht hätte. Teilweise waren das schon beachtliche Summen, die hier am Kapitalmarkt eingesammelt werden konnten.
Noch ein Weg ist der Verkauf von Unternehmensanleihen am Kapitalmarkt. Auch dies wird im großen Stil von Banken genutzt.
Es deutet also alles darauf hin, dass die Banken ihre Bilanzen aufpumpen, solange sie noch die Gelegenheit dazu haben. Daher frage ich mich wo hierbei die Verbesserung sein soll?
Im Video wird daher auch ganz klar gesagt. Das gewonnene Geld wird nicht verliehen, weil damit die giftigen Vermögenswerte ausgeglichen werden müssen, die sich noch immer in den Bilanzen befinden und die Banken belasten.
Die Buchhaltungsvorschriften zu ändern und zu sagen “Wir haben nun kein Problem mehr, denn wir brauchen nun 1+1 nicht mehr zusammen zu zählen”, löst das Problem nicht, denn das Ergebnis bleibt weiterhin 2.
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Comments (458)
Und genau deswegen hat die schwedische Reichsbank jetzt einen negativen Leitzins für Geldanlagen. Die Frage ist, ob die restlichen Banken (BoE, EZB, FED mitziehen…)