Verbote, verbote, verbote – aber nur für die kleinen Leute?!
Es ist schon erstaunlich. Vor einigen Tagen habe ich darüber berichtet, dass in Griechenland das Bezahlen mit Bargeld ab 1000,00 Euro verboten werden soll. Nun lese ich, dass in Österreich die Kreditaufnahme in Fremdwährungen verboten werden soll oder zumindest für “kleine” Leute. (ftd)
Ironie an
“Das ist wirklich löblich, denn wer nicht das große Geld hat, der versteht nichts von den Gefahren und Chancen eines Fremdwährungskredites. Deswegen ist der Staat verpflichtet, diese “Irren” vor dem totalen ruin zu bewahren.”
Ironie aus!
Ihr merkt schon was ich persönlich davon halte. Ich bin im generellen immer dafür, dass Regelen für alle Personen gelten, sonst bieteten sich wieder unzählige Möglichkeiten an, eine Gruppe zu bevorteilen und andere zu benachteiligen.
Ich sehe das als Beginn einer großen Welle von verboten und diese Verbote werden kaum die Finanzindustrie betreffen, sondern wieder einmal die Finanzschwachen Markteilnehmer. Marktteilnehmer ohne Stimme! Hier muss auch unbedingt neue Regeln eingeführt werden, denn genau an dieser Stelle hat das System versagt.
Wer Geld hat, wird weiter machen dürfen wie bisher. Das Risiko wird weiter auf die Allgemeinheit übertragen und in Zukunft wird die Möglichkeit des kleinen Gambles verboten werden, denn schließlich, muss dieser Steuern zahlen und es kann nicht riskiert werden, dass der Steuerzahler seine Verpflichtungen nicht mehr nachkommen kann.
Warum, kann nicht einfach eine Regel für alle gelten?
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