Trifft uns nun wieder die Realität?

Die veröffentlichten Zahlen heute waren mal ausnahmsweise so, dass sie nicht positiv interpretiert werden konnten und der Markt viel. Es ist einfach schwer bei schrumpfenden Einzelhandelsumsätzen auch nur etwas positives zu erkennen.

Der Monat März wurde auch weiter korregiert, anstatt -1.1 schrumpften die Ausgaben um 1.3 Prozent Punkte. Das macht das Minus von 0.4 Prozent im April nur noch schlechter!

Die Zwangsversteigerungen sind auch auf einem neuen Höchststand angekommen und die durchschnittlichen Hauspreise sind weiterhin am fallen. 342,038 wurden zur Zwangsversteigerung frei gegeben. Die steigende Zahl, wird auf das Ende des Zwangsmoratoriums zurückgeführt. Dies verhinderte, dass Banken säumige Schuldner vor die Türe setzten und sollte das Land über Weihnachten etwas beruhigen. Nun geht “business as usual” mit unverminderter Schnelligkeit weiter.

Doch Achtung! Wir haben den momentanten Aufwärtstrend noch nicht verlassen und daher bleibt es vorerst spannend.

Mit dem heutigen Tief wurde ein Charttechnisch wichtiges Zeichen gesetzt und ich bin wieder bereit mit einem oder sogar zwei CFD Kontrakten short zu gehen, wenn die Signale dieses mal deutlich sind. D.h. ich werde etwas länger warten als bei den letzten Versuchen und werde auch versuchen einen lokalen Hochpunkt beim Verkauf zu erwischen.

Daher wir in den nächsten Tagen beobachten und abwarten angesagt sein. Ideal für mich wäre ein neues Tief, mit anschliessendem Pullback, den ich mit gutem Chance-/Risikoprofil shorten könnte.

 Artikel:

Einzelhandelsumsatz April

Zwangsversteigerungen in den USA

Related posts:

  1. Da wären wir wieder am wichtigen Punkt – Vertrauensverlust!
  2. Umlabeln von Krediten beginnt wieder
  3. So nun geht es los!
  4. Das Anlegen von Geld wird wieder zum Kinderspiel!
  5. Wir müssen die Menschen wieder zum Träumen bringen, dann…

Comments (250)

 

  1. Saviano says:

    Nur eine kleine Anmerkung: Bei den Ausgaben oben (bzw. gestern) handelt es sich um die Retail Sales (Einzelhandelsumsätze). Die Konsumentenausgaben (oder private Konsumausgaben, Private Consumption Expenditures) beinhalten natürlich die Retail Sales, haben aber auch andere Komponenten (Anteile habe ich nicht im Kopf).

    Die Reihe ist an sich ziemlich volatil und wird in den Folgemonaten z.T. deutlich revidiert (da Stichprobe).

    Es ist richtig: Die Umsätze signalisieren noch lange nicht eine Besserung der Konjunktur. Wie viele andere Indikatoren sind die Retail Sales 2008 stark eingestürzt, in den letzten ein paar Monaten stabilisiert sich nur die Rate des Rückgangs auf ein Niveau von ca. -10% zum Vorjahr (was an sich schon desaströs genug ist). Aber eine Wende ist (faktisch) nicht erkennbar.

  2. morvan says:

    hi saviano,

    was heisst hier kleine anmerkung?
    du hast vollkommen recht und die zahlen sind zwar nicht völlig verschiedenen, aber erhalten doch eine andere bedeutung.

    danke für den hinweis und ist verbessert
    gruss
    morvan
    eachtradingday