Obamas große Niederlage

Was Obama vor seiner Wahl gelang, schafft seine Partei nun nicht mehr – die Massen hinter sich zu bekommen. Für mich sieht es so aus, als ob er mehr schein als sein ist und das wurde ihm in der letzten Wahl des Senatorensitzes von Kennedy deutlich gemacht.

Für die Amerikaner ist der eingeschlagene Weg doch nicht so vielversprechend zu sein und nur mit seiner herausragenden Rhetorik lässt sich auf dauer halt nicht regieren. Aus der ferne lassen sich bestimmte Dinge besser beurteilen oder zumindest erkennen wie der Eindruck ist. Ich sehe Obama als gescheitert, denn nichts hat er zu Stande gebracht, von all den großen Versprechen. Kein großer Wurf ist gelungen, nicht einmal das Gefängnis auf Guantanamo konnte er bisher schließen.

Ausreden zählen nicht und Versprechen sind dazu da um gehalten zu werden.

Ich verstehe die Amerikaner, die einfach ein Zeichen setzen wollen und ihrem Präsidenten das regieren nun wirklich noch viel schwerer machen, als es vorher schon war. In unseren Demokratien ist dies einfach die einzige Form des Protestes die uns geblieben ist, denn oft fühlen wir uns nicht mehr representiert und Wahlversprechen werden danach nicht eingelöst.

Genau so wenig wie ich Bankern glaube, glaube ich den Politikern. Eigentlich traurig.

Interessant wird es dagegen an der Börse werden, denn die Reaktion auf die erwartete Niederlage der Demokraten führte zu Kursanstiegen in den Aktienmärkten. Die Märkte lässt “noch” nichts nach unten gehen und ich bin gespannt, ob meine Position bei 1155 Punkten im S&P 500 ausgestoppt wird.

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