Marc Faber zu Inflation vs. Deflation
Ein wichtiger Punkt bringt Marc Faber in diesem neusten Interview mit ihm auf Bloomberg zur Sprache und diesen Punkt teile ich völlig.
Wir können zur selben Zeit Inflation und Deflation haben; es ist nur eine Frage der Betrachtung. Er kommt zu folgenden Punkten:
- Wenn die Konsumnachfrage fällt (was sie zur Zeit tut), dann kann es zur Deflation im Konsumbereich kommen (auch das sehen wir in bestimmten Bereichen: Auto, Lebensmittel, Häuser etc.).
- Wenn zur selben Zeit aber die Zentralbanken Geld wie verrückt druckt (auch das sehen wir im Moment), dann werden bestimmte Vermögenswerte wie zum Beispiel Rohstoffe oder Aktien steigen. Irgend wo muss schliesslich dieses viele Geld angelegt werden.
In einem Inflationsumfeld gibt es zwei Anlagen die wirklich schlecht sind (Historisch betrachtet):
- Staatsanleihen
- Bargeld
In so einem Umfeld sind die Anlagen:
- Fremdwährungen
- Rohstoffe
- Aktien
Aktien aus dem Grund, weil die Unternehmen seiner Meinung nach auf die Preisänderungen reagieren werden und so einen relativ guten Schutz vor Entwertung des Geldvermögens bedeuten kann.
Es zeigt sich mal wieder, dass es nicht einfach immer Schwarz oder Weiß ist; oft ist es einfach etwas komplizierter und ich und wir alle müssen schon etwas darüber nachdenken und vor allem aufmerksam Beobachten.
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Comments (428)
Da ist ein Fehler drin in Punkt 1. und 2. Marc Faber sagt genaue das Gegenteil:
Dass man momentan NICHT Cash (mit Ausnahme von USD-Anlegern, die diversifizieren sollten in andere Währungen) und langfristige Staatsanleihen halten sollte, da er nicht an Deflation glaubt.
Er empfiehlt Aktien, die mit interessanten Sachwerten unterlegt sind
hi blade,
danke für den hinweis!
da hatte ich ja völlig daneben gegriffen
habe mir den abschnitt nun nochmal angeschaut und auch meinen text korrigiert.
danke nochmal !
gruss
morvan
eachtradingday