Kommt der Crash 2010?
Das Börsenjahr 2009 neigt sich dem Ende zu und im Moment sieht es nach einer großen Abschlußparty in diesem Jahr aus. Die letzten Monate haben mich vorsichtig werden lassen und mich meistens auf der falschen Seite des Marktes stehen lassen. Meine negativen Erwartungen bezüglich der weltweiten Aktienmärkten wurden nicht erfüllt und oft handelte ich daher gegen den bestehenden Aufwärtstrend.
Mein Tradingprojekt hat sich dementsprechend negativ entwickelt und nur durch genutztes Moneymanagement und Einhaltung meiner Trading Regeln bin ich bisher noch mit ausreichend Kapital versorgt. Ich könnte auch sagen; ich bekomme jeden Monat eine weitere Bluttransfusion, die mich weiter Arbeiten lässt und mir das Warten auf den Crash 2010 etwas erträglicher macht.
Doch verloren ist dieses Jahr nicht! Zumindest mir persönlich hat es viel Erfahrung gebracht und dazu gehört auch dieser Blog, in dem ich viele meiner Trades veröffentlicht habe.
Durch das veröffentlichen meiner Trades war ich immer versucht diese auch in einem gewissen “Rahmen” der Vernunft zu halten und nicht wahllos drauf los zu handeln. Trading ist schwer genug, aber der größte Feind sitzt ja leider immer dabei – ICH
.
Ruhiges Handeln ohne auf schnelle Tagesschwankungen zu achten, erachte ich zur Zeit als das Feld auf dem ich mich weiter austoben möchte. Hier sehe ich langfristig vorerst noch Entwicklungsspielraum für mich, ohne zu viel Zeit in dieses Hobby zu stecken. Und Trading ist für mich vorerst einfach nur ein Hobby, zwar eines das unglaublich viel Spaß macht, wo allerdings auch der Frustfaktor sehr hoch sein kann. Daher immer nur in Maßen genießen.
Der Crash im Jahr 2010
Laut Roland Emmerichs Film geht die Welt im Jahr 2012 unter und vielleicht passiert das ja, nur in einem ganz anderen Sinn als bisher vermutet. Ein gutes Interview, dass auch meine Einschätzung fast gänzlich widerspiegelt, findet sich auf Focus online mit Max Otte. Herr Otte wurde bekannt durch seine Vorhersage der Immobilienkrise 2007 in den USA. Für ist klar, dass die Finanzkrise noch nicht vorrüber ist und wir uns im Moment in einer gefährlichen Situation befinden, aus der es nur zwei Wege geben kann – Inflation oder Deflation!
Was besser ist sei mal dahin gestellt, aber ich tendiere zur Inflation, da wir Menschen die irgendwie gewöhnt sind und damit umgehen können. Eine Deflation dagegen ist ein fast unbekannter Marktzustand und ich bin der Meinung wir hatten genug Experimente. Und wenn ich mir aussuchen kann, wann das ganze passieren soll, dann bin ich für einen Crash 2010, denn dann haben wir es endlich hinter uns und ich kann wieder beruhigt schlafen
.
Ich wünsche allen Lesern ein frohes Fest und einen guten Rutsch und bedanke mich für euer Interesse an meiner Arbeit.
Gruss
Morvan
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