Hat Warren Buffett tatsächlich einen Anlagenotstand?
Ich würde sagen ja, aber aus ganz anderen Gründen als es WiWo meint. Vor dem Deal mit Burlington befanden sich ca. 54 Milliarden US Dollar in der Kasse von Bershire.
Im Moment sieht es so aus, als würde der Dollar seines Wertes beraubt werden, da wäre es natürlich unsinnig für Buffett seine Dollar zu behalten. Allerdings hat er sich bereits stark in der Krise betätigt und große Investments wie zum Beispiel in Goldman Sachs getätigt.
Was würde ich also an seiner Stelle tun? Ich habe schon mehrere Bücher über Warren Buffett gelesen und eines wird daraus sehr deutlich – er liebt unterbewertete Unternehmen, die laufenden Cash-Flow produzieren. Das trifft überhaupt nicht auf Gold zu und daher kann Gold für ihn sicherlich keine Alternative sein.
Vor allem ist die Bewertung von Gold in der Zukunft ungewiss. Nur weil wir es über die Jahrtausende als Wertvoll angesehen haben, muss das in der Zukunft noch lange nicht so sein. Es schafft nichts und liegt eigentlich nur unnütz herum!
Eine Eisenbahn dagegen ist ein simples Unternehmen, das Warren Buffett durch und durch versteht und ich bin mir sicher, dass er mit nichten eine grosse Wette eingeht, sondern sich das genau überlegt hat.
Was nutzen ihm schon all die Milliarden an US Dollars, wenn wir tatsächlich vor einer beispiellosen Entwertung von diesem stehen sollten? Dann würde ich das Geldvermögen doch lieber in Produktivvermögen umtauschen.
Dieser Gedanke treibt sicherlich noch viele Andere an und birgt eine Erklärung für die ungebrochene Aktienrallye!
Links:
WiWo zum Anlagenotstand bei Warren Buffett
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