Finanzbetrug an jeder Straßenecke

In letzter Zeit scheint es so als würden sich die Finanzbetrüge häufen, aber ich bin sicher es ist einfach, weil meine Sinne für Finanzthemen geschärft sind.

Wenn mich jemand fragt an wen ich da spontan denke, fallen mir folgende Fälle ein.

  1. Madoff – Ganz klar die Nummer eins auf meiner Liste
  2. Stanford – Doch hier müsste ich erst einmal nachschauen, ob er sich tatsächlich so schreibt
  3. Frick – Unser guter Deutscher Skandal!

Doch der Post hier dreht sich nicht um Herrn Frick, sondern um einen Skandal in den 80-90 Jahren. Auf Planet Money bin ich über einen graniosen Podcast gestossen, der einen der damaligen Masterminds zu Wort kommen lässt. Das ist hochspannend und zeigt Möglichkeiten des Betruges auf an die wir normalerweise nicht denken.

Es geht um das Unternehmen “Crazy Eddie” und das Interview zeigt wie es gemacht wurde. Ich empfehle jedem diesen Podcast sich anzuhören, dauert ca. 25 Minuten und ist jede Minute davon wert.

Diese ganze Geschichte klingt so unglaublich, dass sie für einen Krimi gut wäre und lässt mich mal wieder über das Bilanzrecht weltweit nachdenken.

Ist es überhaupt möglich als Aktionär ein Unternehmen richtig beurteilen zu können? Beruht nicht vieles einfach auf Lug und Betrug?

Nur ein wirklich krasses Beispiel aus dem Podcast:

Als das Unternehmen noch nicht Börsennotiert war, wurden massiv Gelder unterschlagen, damit keine Steuern bezahlt werden mussten. Nach dem Börsengang wurden nun die Gelder Jahr für Jahr zurückgeführt ins Unternehmen, damit es so aussah, als würde es stark wachsen.

Während des steigenden Aktienkurses hat die Familie dann Aktien im Wert von über 900 Millionen Dollar abgestossen.

Auf die Frage was das Unternehmen wirklich Wert gewesen wäre, antwortet dann Sam Antar “Nichts. Ein Unternehmen das auf Betrug beruht ist nichts Wert!”

Hier geht es zum Podcast auf Planet Money

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Comments (617)

 

  1. Simon says:

    Beobachte die Entwicklung auch schon längere Zeit mit Sorgen. Wo soll das noch hinführen?