Einstieg in den Ausstieg aus den Banken – missglückt!!

Da wollte sich der amerikanische Staat  Schritt für Schritt von seiner Beteiligung an CitiGroup trennen und dann wurde das ganze mit wenig tamtam abgeblasen und verschoben.

Die Presse wäre ja auch zu gut gewesen “Staat verkauft unter Einstand seine Anteile an der CitiGroup”.

Nicht nur, dass viele Steuerzahler mit Empörung über so eine Mitteilung reagiert hätten, denn immerhin wurden ihnen diese Beteiligung als gute Investition verkauft. Doch ein Verkaufspreis unter dem Einstandspreis hätte die Regierung nur schwer vermitteln können.

Ein weiterer Punkt ist natürlich; die unkalkulierbaren Signalwirkungen, die so eine Mitteilung auf die weltweiten Investoren gehabt hätte. Wie hätte die Finanzcommunity auf so eine Aktion reagiert? Wäre es eventuell zu abverkäufen oder sogar zu einer Panik gekommen?

Wir werden es nicht erfahren, da die Staatsanteile nun nicht abgegeben werden und das für mindestens weitere 90 Tage.

Die ganze Aktion erscheint mir als unausgegoren und schlecht vorbereitet, denn wenn ich so etwas ernsthaft in Erwägung ziehe, dann sorge ich dafür, dass meine Anteile auch einen Käufer finden und der Verkaufspreis unter meinen eigenen Einstanzpreis fällt.

Für mich hat diese Mitteilung eine komisch Beinote und überzeugt mich  nicht; die Frage die sich mir stellt ist nur, ob wir nun kurz vor der zweiten Welle in der Weltwirtschaftskrise stehen.

Links:

US-Regierung verschiebt Citigroup-Ausstieg

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