Californien muss sparen – doch bei wem?

Californien steht mit einem Budgetdefizit, das bei ca. 21 Milliarden US $ liegen wird, mit dem Rücken zur Wand. Möchte Governor Schwarzenegger einen Staatsbankrott vermeiden, muss er entweder seine Einnahmen steigern oder seine Ausgaben senken.

Vor kurzem hatten die Californischen Bürger noch fünf  Steuermassnahmen abgelehnt, die durch Steuererhöhungen das Defizit senken sollten.

Da Californien nur noch sehr schwer an Kredite kommt, bleibt dem Governor Schwarzenegger nur noch eine Möglichkeit übrig – Ausgaben senken!

Ausgaben senken hört sich so einfach an, aber wie es aussieht wird zuerst bei der Personengruppe gespart, die wirklich bedürftig sind.

Californien will wohl die meisten seiner Sozialleistungen streichen und wird den Rotstift zuerst bei denen ansätzen, die keine Lobby haben und sich nicht dagegen wehren können. 

Ich war schon immer der Meinung, dass erst eine Krise das wahre Gesicht eines Menschen oder einer Gesellschaft zeigt und hier sehen wir eines das den Ärmsten und Bedürftigsten schallend ins Gesicht lacht.

Sie sind diejenigen die als erstes ihre Jobs verlieren und die letzten denen geholfen wird. Vorher wird versucht eine kleine Minderheit an Personen vor dem Bankrott zu retten, den sie einfach selbst verschuldet hat. 

Hier entscheiden Reiche und Wohlhabende darüber was getan werden muss um diese Krise zu überwinden und das Ergebnis erscheint logisch und zwingend. Wir müssen die Reichen und Wohlhabenden retten, damit diese weiterhin ihr Vermögen ausgeben können. Die Geschichte wird zeigen ob dies der richtige Weg ist!

Sollten die sozialen Ungleichgewichte weiter zunehmen werden wir heftige Entladungen erleben. Ich denke in Europa weniger als in den USA, denn hier hat man verstanden, dass für ein stabiles Miteinander auch den Chancenlosen geholfen werden muss.

Zumindest galt dies in der Vergangenheit!

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