5 Dinge, die sie als Trading Beginner beim CFD Handel beachten sollten

Da ich immer wieder eine Erinnerung benötigte, dachte ich mir ich schreibe sie auch gleich für euch mit.

1. Ich unterschätze die Macht des Hebels!

Immer wieder passiert es mir, dass ich die Kraft des CFD Handels mit Hebel einfach nicht richtig einschätze. Als Beispiel führe ich meine CFD Trade vor wenigen Tagen an, in dem ich mir langsam von 1 auf 5 CFD Kontrakte steigerte. Am Anfang war noch alles super und relaxt, doch dann mit 5 Kontrakten hatte ich oft Angst, meine bereits aufgelaufenen Gewinne zu verlieren. Auch wenn ich alles mit Stopp Loss abgesichert hatte und mir eigentlich nichts passieren konnte, hatte ich Angst. Angst die Gewinne wieder abzugeben!!

Und das ist ein großes Problem, wenn ich zu schnell die Kontraktanzahl steigere, da dann natürlicher Weise auch der Verlust schneller entsteht.

2. Zu viele Indikatoren verwenden

Stellt eher nicht mein Problem dar, aber ich wollte es doch einmal aufzählen, da dies meiner Meinung nach die Entscheidungsfindung nicht wirklich verbessert. Natürlich geben sie einem mehr Sicherheit, aber zu viel ist hier auch Kontraproduktiv, da sie dann öfters gegensätzliche Informationen zeigen können.

3. Zu viele Märkte beobachten

Ich konzentriere mich ganz klar nur auf den S&P 500 und ignoriere daher alle anderen Aktienmärkte und auch Rohstoffmärkte etc.. Langsam interessiert mich FOREX, allerdings würde ich das nicht mit demselben Account traden wollen. Klare Trennung wäre hier für mich Pflicht. Aber vorerst bleibe ich strickt bei meinem einen Markt.

4. Keinen Stopp Loss im System haben

Kommt bei mir immer wieder (leider) vor. Ich versuche das auszumerzen, denn der Trade bei dem ich dann mal keinen gesetzt habe, ist dann der Trade der so richtig daneben geht und mich richtig bluten lassen wird. Im Blog finden sich hier viele Beispiele positiver wie negativer Sorte.

Das Problem für Beginner ist einfach, dass ich mich nicht gut genug im Griff habe um dann auch im Verlust die Reißleine zu ziehen, da benötige ich einfach Unterstützung.

5. Am Chart den ganzen Tag ausharren

War früher ein großes Problem bei mir und führte zu vielen Fehltrades, da ich mich dann hier nicht beherrschen kann und unbedingt einen CFD Trade eingehen möchte. Auch wenn meine Signalmarken noch gar nicht erreicht wurden. Das führte zu vielen Verlusttrades und habe ich nur dadurch in den Griff bekommen, dass ich einfach nicht mehr vor dem Chart sitze, was auch meiner Arbeit zu gute kam :D . Ein weiterer Grund warum ich den S&P 500 handele, da dieser auch nach der Arbeit noch gehandelt wird und ich hier etwas “Aktion” erleben kann.

Die Liste ist natürlich nicht vollständig und soll nur als Denkanstoss gesehen werden.

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Comments (462)

 

  1. GeDi says:

    Hi eachtradingday!

    Da möchte ich mal zu Deinen fünf Punkten was schreiben:

    Zu1. Du schreibst als Überschrift „Die Macht der Hebel“, nennst als Begründung aber Deine Angst. Hohe Verluste kann es nicht geben, wenn Du Dich an die SL hältst (und Du schreibst ja auch, dass Du abgesichert warst)…. Übrigens: Für Dein Kapital gleich mit fünf CFDs…da wolltest Du wohl zu viel ;-) …Ruhe…langsam aber stetig aufbauen!

    Zu2. Ist auch meine Meinung!

    Zu3. Ich habe persönlich die gute Erfahrung gemacht, einen Markt zu traden. Den aber dann genau kennen zu lernen. Aber das ist jedem selbst überlassen. Ich kenne welche, die handeln nur ein charttechnisches Signal und suchen das in mehreren Märkten…

    Zu4. Ich habe bis jetzt noch keinen Trade bei Dir bemerkt, wo Du keinen SL gesetzt hattest. Im Gegenteil, alles sehr vorbildlich und lobenswert ;-)

    Zu 5. Nun gut…die Disziplin…denkt mal, was immer Du auch arbeitest, es käme Dein Chef und würde alle Deine Arbeitsmittel (PC, Drucker etc.) verkaufen, weil er mal eben Geld bräuchte. Wie würdest Du dann weiter arbeiten? Was würdest Du über Deinen Chef denken? Wenn Du Dir ein „Arbeitsmittel“ (Trendlinie, Indikator) zugelegt hast, warum willst Du es wieder „verkaufen“? (Außer natürlich, es hatte eine schlechte Qualität!)

    Diese Anekdote, das private Traden mit einer Arbeit zu vergleichen, hat mir persönlich sehr geholfen!

    Übrigens waren Dein Trades (abgesehen von der Anzahl) doch gut. Ich habe das Gefühl, das Du noch nicht über Deinem Zeitfenster im Klaren bist. Waren die Trades kurzfristig und auf einen Ausbruch ausgerichtet, dann waren es sehr gute Trades. Waren die Trades für einen längeren Shorttrend bestimmt, dann hast Du zu früh verkauft, da noch kein Trendbruch zu sehen ist. Aber bisher vermute ich, dass Du Ausbrüche handelst!?

    Weiterhin viel Erfolg und Gruß
    GeDi

    P.S. Hast Du noch irgendwo Deine Tradesübersicht in Tabellenform?

  2. morvan says:

    hi gedi,

    danke erstmal für dein feedback :D

    die tabelle gibt es, allerdings seit längerem nicht mehr aktuell, da google docs bei mir extrem langsam ist. denke liegt an meinem ältern notebook. muss mir mal überlegen wie ich das in zukunft online stelle oder einfach neues notebook kaufen :D

    gruss
    morvan

    ach so ;D ich möchte den langern abwärtstrend handeln, allerdings ist möchten nicht klein tun, da ich den trade an die realität anpasse und da ich in der vergangenheit zu oft zu lange gewartet habe und der trend noch intakt ist, bleibe ich erst einmal nur kurz im markt.